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Mobil auf Ibiza: Bus, Taxi, Mietwagen und sichere Wege

Ibizas Busnetz gliedert sich in Linien zwischen den größeren Orten, Verbindungen zu kleineren Gemeinden, Flughafenlinien und Nachtbusse. Busse passen zu festen Strecken zwischen den Hauptorten; Taxi und Mietwagen helfen bei späten Rückfahrten, mehreren abgelegenen Zielen oder Unterkünften abseits der Haltestellen.

Mobil auf Ibiza Taxi, Mietwagen, Bus - verschiedene Möglichkeiten für die Mobilität auf Ibiza Foto: Markus Lenk

Kurzfakten zur Mobilität auf Ibiza

  • Die T-Linien verbinden die Hauptorte: T1 fährt Sant Antoni–Sant Rafel–Eivissa, T3 Santa Eulària–Eivissa und T4 Santa Eulària über Sant Llorenç und Sant Joan Richtung Portinatx.
  • Die A-Linien erschließen kleinere Orte und Buchten, zum Beispiel A6 zwischen Sant Joan und Cala Sant Vicent sowie A7 zwischen Eivissa, Sant Jordi und Ses Salines.
  • Fünf AERO-Linien verbinden den Flughafen mit den wichtigsten Ferienorten.
  • D-Linien verbinden ausgewählte Clubziele, N-Linien bedienen weitere Nachtstrecken; Betriebstage und Zeiten richten sich nach dem Fahrplan.
  • Taxi und Mietwagen ergänzen das feste Liniennetz auf direkten oder abgelegenen Wegen.

Bus zwischen Hauptorten und Buchten

Die Linien T1 bis T7 verbinden wichtige Ortsachsen, darunter Sant Antoni–Eivissa, Santa Eulària–Eivissa und Sant Joan–Portinatx. Zu kleineren Orten und Küstenzielen fahren A-Linien: A6 verbindet Sant Joan und Cala Sant Vicent, A7 Eivissa und Ses Salines, A3 führt von Santa Eulària über Las Dalias und Sant Carles Richtung Cala Sant Vicent.

Der ALSA-Fahrplan für Ibiza listet Linien, Haltestellen und aktuelle Abfahrtszeiten. Für Hin- und Rückfahrt gehören Wochentag, Reisedatum und letzter Anschluss zusammen in die Planung; die Strecke kann saisonal unterschiedliche Bedienzeiten haben.

Taxi und Mietwagen nach dem Tagesziel wählen

Taxi passt bei direktem Weg, Gepäck oder einer späten Rückfahrt. In stark nachgefragten Stunden ist ein vorher festgelegter Treffpunkt praktisch. Für abgelegene Buchten oder mehrere kleine Orte an einem Tag bietet ein Mietwagen mehr Spielraum. Beim Mietwagenvergleich gehören Versicherung, Kraftstoff und Parken zu den Kosten; die Kaution zählt zum anfänglichen Zahlungsbedarf.

Ein zentraler Ausgangspunkt wie Ibiza-Stadt oder Figueretes erleichtert viele Wege mit Bus und zu Fuß. Für einen Urlaub ohne Auto ist die Nähe zu Haltestellen und Ortszielen wichtig.

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Nachts zurückkommen

Neben den Clubverbindungen fahren N-Linien auf Nachtstrecken: N1 verbindet Sant Antoni über Sant Josep mit Eivissa, N2 Santa Eulària mit Eivissa. Betriebstage und Abfahrtszeiten sind linien- und datumsabhängig.

Die D-Linien verbinden ausgewählte Orte und Clubziele: D1 fährt Sant Antoni–Sant Rafel–Eivissa, D2 verbindet den Hafen von Eivissa und Playa d’en Bossa, D3 fährt Sant Antoni über Sant Rafel nach Playa d’en Bossa, D4 führt über Santa Eulària nach Es Canar. Für die Rückfahrt zählt der Fahrplan des konkreten Datums. Wer unabhängig davon zurückfahren will, legt Taxi oder einen anderen sicheren Weg vor dem Abend fest.

Nach einem Besuch der Clubs auf Ibiza bleibt selbst fahren nur eine Option, wenn der Fahrer nüchtern bleibt.

FAQ zur Mobilität auf Ibiza

Welche Buslinien verbinden die größeren Orte?

Zu den Hauptachsen gehören T1 zwischen Sant Antoni und Eivissa, T3 zwischen Santa Eulària und Eivissa sowie T4 über Sant Llorenç und Sant Joan Richtung Portinatx.

Kommt man mit dem Bus zu kleineren Buchten?

Ausgewählte Buchten sind an A-Linien angebunden. A6 fährt zwischen Sant Joan und Cala Sant Vicent; A3 führt von Santa Eulària über Sant Carles Richtung Cala Sant Vicent.

Was ist für den Nachtverkehr wichtig?

Die D-Linien bedienen ausgewählte Nachtstrecken. Abfahrtstage, Zeiten und letzte Rückfahrten unterscheiden sich je Linie und Reisedatum.

Wann lohnt ein Mietwagen?

Ein Wagen bietet sich für abgelegene Unterkünfte, mehrere Buchten an einem Tag oder Ziele außerhalb der Linienachsen an. Bei zentraler Lage können Bus, Fußwege und einzelne Taxifahrten genügen.

Wo finde ich den Fahrplan?

ALSA Ibiza veröffentlicht Linien und Fahrzeiten für den öffentlichen Verkehr der Insel.

Straßenbeläge auf Ibiza

Seit 2008 findet beim Neubau von Straßen auf Ibiza ein neuer Straßenbelag Verwendung. Die Regierung der Balearen hat sich dafür entschieden die so genannten “grünen“ Straßen im Rahmen eines Testlaufs zunächst auf Ibiza und der Nachbarinsel Formentera probeweise zu bauen.

Der Straßenbelag wurde von einer italienischen Firma entwickelt und wird vollständig ohne Erdöl hergestellt, was ihn umweltverträglicher macht als der herkömmliche Straßenbelag. Ein weiterer Vorteil dieses Materials ist, dass es in mehreren farblichen Abstufungen produziert werden kann, die Straßen können also an die jeweilige Umgebung angepasst werden. Zudem weist der nun auf Ibiza und Formentera verwendete Straßenbelag eine leicht poröse Konsistenz auf, was in diesem Fall kein Qualitätsnachteil ist. Dadurch wird die Straßenoberfläche wasserdurchlässiger, was dem Erdreich in sehr niederschlagsarmen Regionen wie Ibiza entgegen kommt.

Sofern sich die neuen Straßen auf Ibiza in der Praxis bewähren, soll er zukünftig auch auf Mallorca beim Neubau von Straßen verwendet werden. Zudem könnten bereits bestehende Straßen auf Ibiza, Formentera und Mallorca, die sich in schlechtem Zustand befinden, im Zuge von Sanierungen mit dem neuen Belag versehen werden.